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Mit 5 Schritten zum persönlichen Golfziel 2018

 

Eine neue Golfsaison steht in`s Haus und es wird nun Zeit sich zu überlegen, welche Ziele habe ich eigentlich in meinem Golfspiel.

Natürlich sollen die Ziele Sie als Golfspieler motivieren, also das Feuer in Ihnen entfachen, Spass an der zu erwartenden Leistung erzeugen und auch dann begeistern, wenn die Trainingsmotivation im Laufe der Saison ein wenig herunterhängt.

Doch welche wichtigen Punkte gibt es zu beachten, wenn es um Ziele geht?

1. Benennen Sie Ihr Ziel und schreiben Sie es nieder. Schreiben Sie nicht z. B. ich möchte ein mögliches niedriges Handicap haben, sondern schreiben Sie ein tatsächliches Handicap mit einer Zahl auf. Und ganz wichtig, nur etwas was Sie niederschreiben, nimmt tatsächlich Gestalt an, belassen Sie es bei einem Gedanken, wird in der Regel das Ziel nur ein Traum bleiben.

2.Eine große Falle, die vor einem Ziel auf den motivierten Spieler wartet, ist, wenn Sie ein Ziel formulieren, welches Sie nie erreichen können. Das ist demotivierend, führt in eine gedankliche Abwärtsspirale und am Ende hören Sie ganz auf zu trainieren. Bleiben Sie realistisch, auch wenn es weh tut. Ihr Ziel, welches Sie sich vorstellen, muß erreichbar sein! Hüten Sie sich also davor, unrealistische Ziele zu setzen. Das heißt, um bei dem oben genannten HCP Wunsch zu bleiben, dass Sie als Freizeit- und Wochenendgolfspieler mit aktuellen HCP 36 vorgeben, am Ende des Saison ein HCP von 10 erreichen zu wollen. Versuchen Sie es erst einmal mit HCP 30.

3.Eine zeitlicher Rahmen ist wichtig, um die Eigenmotivation zu erhöhen. Wenn man ewig Zeit hat etwas zu erreichen, gibt man sich weniger Mühe und läßt es schleifen. Morgen ist ja auch noch ein Tag. Beugen Sie solchen Motivationsfallen vor! Setzen Sie sich Meilensteine mit erreichbaren Zwischenschritten. So halten Sie die Motivation hoch und bleiben am Ball.

4.Erstellen Sie sich einen Plan, wie Sie diese Ziele erreichen wollen. Schreiben Sie einen Trainingsplan auf und welche Mittel Sie einsetzen wollen, um dieses Ziel zu erreichen. Denken Sie über mögliche Widerstände nach, welche Sie daran hindern könnten und wie Sie diese zu überwinden zu gedenken.

5.Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Weg zum Ziel. Ist der Weg richtig den Sie gehen. Sind die Trainingseinheiten die richtigen, vielleicht doch eine Stunde mehr beim Pro, als eine weitere Stunde im Selbstversuch.

Gerade das erreichen eines Zieles setzt in uns Menschen positive Emotionen frei und man klopft sich auf die Schulter etwas erreicht zu haben. Das motiviert gleich doppelt soviel, wenn man weiß es geschafft zu haben. Von solchen positiven Erinnerungen können Sie zehren, wenn es mal zu einem Trainingsrückschlag kommt und es nicht so schnell vorangeht, wie gewünscht. Sie wissen dann, dass Sie es schaffen können, weil Sie bereits wichtige (Meilensteine) Ziele erreicht haben. Solche Erfolgsbilder helfen uns die Visionen die wir von uns haben wahr werden zu lassen.

Eine starke Hilfe können dabei auch Menschen aus Ihrem persönlichen Umfeld sein, die Ihnen dabei helfen diese Ziele zu erreichen. Doch achten Sie darauf, dass es solche Menschen sind, die Ihnen positiv zugewandt sind und sich mit Ihnen freuen können. Erzählen Sie Ihre Pläne niemanden die sich darauf freuen Sie scheitern zu sehen. Solche Freunde und Mitspieler gibt es leider auch. Meist sind diese selbst gescheitert und können es in ihrem persönlichen Egoismus nicht verarbeiten, wenn ein anderer die Ziele erreicht, die sie für sich zugedacht hatten.

Halten Sie Ausschau nach positiven Unterstützern, die Sie auf dem Weg zum Ziel begleiten und sich freuen ein Teil Ihres Erfolges werden zu dürfen oder anfeuern, wenn es einmal ein Trainingstief gibt.

In der letzten Saison hatte ich einige Spieler gefragt, die ich selbst betreut habe, wie Sie sich selbst motivieren und jeder berichtete mir von seinem eigenen persönlichen Geheimrezept. Aber die beste Antwort gab mir ein Teilnehmer, die mir bis heute im Gedächtnis geblieben ist.

„Ich hatte es satt davon zu träumen wie gut ich im Golf sein könnte. Ich wollte endlich so gut werden wie ich sein kann!“

Dieser Antwort habe ich bis heute nichts hinzufügen und was ist Ihr Ziel?

Das Lehrer – Schüler Verhältnis im Golf

Durch eine Fragestellung in einem bekannten Social Media Portal, komme ich zu einem Blogartikel, der untersuchen soll, wie eine Beziehung zwischen Lehrer und Schüler im Golfspiel stehen sollte oder für die Zukunft aussehen könnte.

Dabei soll es unabhängig von der Frage sein, ob wir von einem Golflehrer sprechen oder einem Mentalcoach, die in der Lehrleistung zwar auf verschiedenen Feldern arbeiten aber das gleiche Ziel haben.

Das Ziel, dass der Schüler zum besten Golfer wird, der in ihm steckt.

Das Anvertrauen als Schüler an den Lehrer ist dabei das Fundament dieser Beziehung, denn das vertrauensvolle arbeiten miteinander trägt maßgeblich zum Erfolg und dem Gelingen des gemeinsamen Projektes bei, zu dem Golfer zu werden, der man zu sein wünscht.

Um ein solides Fundament zu legen, muß von beiden Seiten die Bereitschaft bestehen, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit einzugehen. Diese zwischenmenschliche Beziehung sollte vom Lehrer über die monetäre Zuwendung durch den Schüler hinausgehen und somit durchaus eine Mehrleistung durch den Lehrer rechtfertigen. Durch diese Mehrarbeit wird dem Schüler signalisiert, dass nicht die finanzielle Aufwendung des Schülers die Motivation ist zu lehren, sondern die Tätigkeit an sich, um aus dem Schüler das beste im Golfspiel herauszuholen!

Die Verbindung zwischen einem Lehrer und einem Schüler hängt nicht nur von seinem Wissen und von seinem Bekanntheitsgrad ab, sondern, ob zwischen dem Lehrer und dem Schüler eine zwischenmenschliche Empathie existiert, die von gegenseitigem Verständnis, Respekt und Toleranz geprägt ist.

Eine dankbare und hingebungsvolle Geisteshaltung durch den Schüler an den Lehrer, wird im Umkehrschluss durch eine qualifizierte Arbeit durch den Lehrer und der Weitergabe seiner Erfahrungen und den enthaltenden Wissen belohnt, die weit mehr an „Wert“ sein können, wie es die Bezahlung für eine Stunde Unterricht sein können.

Als Schüler obliegt es gegenüber dem Lehrer unvoreingenommen, intelligent und strebsam zu sein, um das Gelehrte aufzunehmen, zu verstehen und umzusetzen. Hier gilt übrigens nicht die „Intelligenz“ nur dem reinen Verständnis, sondern auch zu verstehen, ob die Lehrmethodik für einen Selbst die richtige ist und sich zu hinterfragen, ob, so wie es erklärt wurde für einen stimmig ist, um es später adäquat umsetzen zu können. Die Strebsamkeit ist natürlich dem eigenen Training gewidmet, da ohne dauerhafte Wiederholung, keine Konstanz und Fortschritt erreicht werden können.

Dem Lehrer obliegt es in seiner Verbindung zu dem Schüler diesem die bestmögliche Ausbildung zuteil werden zu lassen, da zum einen, der monetäre Aufwand dies rechtfertigt und auch zum eigenen Nutzen für den Fortbestand seines eigenen Berufes. Denn es gilt der Grundsatz, das ein Schüler nur so gut werden kann wie sein Lehrer. Denn welche Außenwirkung hat es für einen Lehrer, einen schlechten Schüler zu formen ?

Beide Parteien stehen in einer wechselseitigen Beziehung zueinander, die vordergründig eine finanzielle Angelegenheit für beide Seiten zu sein scheint, jedoch bei näherer Betrachtung eine existentielle ist, für den Golfsport, den Beruf als Lehrer und als Schüler, der diesem Sport seine Freizeit und sein Geld widmet.

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