Schlagwort: Ausreden

Du kannst! Der Rest ist Geschichte…

Lange bevor Sie selbst anfangen zu spielen oder sich mit jemanden zum Golfspielen treffen, erkennen Sie schon an der eigenen Einstellung oder des Partners, ob Sie oder er positiv gestimmt ist an dem Tag. Bei sich selbst erkennen Sie es natürlich nur, wenn Sie absolut ehrlich zu sich selbst sind, bei einem Spielpartner ist es viel einfacher zu erkennen.

Der positive Spieler oder nennen wir ihn, der Siegertyp, sagt „lass uns anfangen zu spielen“ oder zu trainieren und wird, selbst unter widrigen Umständen, nicht aufhören sich zu pushen und daran arbeiten etwas zu verändern. Der Verlierertyp oder der negative Spielpartner wird Ausreden finden, warum etwas gerade nicht funktioniert oder etwas schiefgegangen ist. Meistens beginnt der Satz mit einem „Ja aber…, bin in Schwungumstellung, nicht fit, neue Schläger…andere Bälle etc etc.“

Entschuldigungen, Ausreden oder Einwände beginnen oft mit „ Ja aber“ achten Sie einmal darauf, wie oft Ihnen dieser Typ begegnet oder wann Sie selbst damit bei sich beginnen,um eine unangenehme Aufgabe zu umgehen.

Wenn Sie etwas verändern möchten im positiven Sinne und einen neuen Weg einschlagen wollen, helfen Ihnen Ausreden nicht weiter. Diese negativen Gedanken sind bereits am Anfang professionelle Selbstsabotage und leistet dem Scheitern bereits eine solide Grundlage.

Ich hab es ja gleich gewußt ist dann der Standardsatz und dient einzig und allein vor sich Selbst oder vor anderen Personen besser dazustehen. Man hatte ja bereits am Anfang Zweifel daran geäußert, also ist es doch klar, das es nicht klappen konnte – ICH HABE KEINE SCHULD!

Lösen Sie sich von solchen Gedanken und wandeln Sie negative Gedankenempfindungen in positive um in „Ja ich kann und ich will etwas verändern. Stück für Stück“!

Schönrednerei?

Nein!

Am Anfang mag der neue Weg steinig und bergauf gehen und natürlich wird es auch Rückschläge geben. Es wird Tage geben an denen man nicht so schnell voran kommt oder die Erwartung an das eigene Spiel höher ist, als der momentane Spielstand es erlaubt. Doch die Ausreden und Einwände nicht weiter zu machen, weil es gerade schwer wird weiter zu machen, sind auch hier nur Erfolgsverhinderer, weil Sie den Glauben an sich selbst sabotieren.

Es ist es wichtig, insbesondere wenn etwas neu angegangen wird, sich für das Training nur eine einzige Spielstufe vorzunehmen und einzeln abzuarbeiten. Arbeiten Sie diszipliniert und setzen Sie sich kleine Zwischenziele, bis Sie das nächste Ziel in Reichweite haben. Somit steigt die Erfolgsrate und das Vertrauen in sich Selbst.

Sie können es schaffen, wenn Sie an sich selbst glauben und den langen Weg in Teilstrecken gehen.

Gerne können Sie an das große Ziel glauben, an den Spieler der Sie gerne sein möchten, dagegen spricht überhaupt nichts. An dieses Idealbild, als der Golfer der man sein möchte, müssen Sie sich jedoch heranarbeiten. Das Stichwort ist hier sich an ein Ziel anzunähern.

Wenn Sie mit dem Eisen 7 gerne einmal 120m weit schlagen möchten, dann müssen Sie erst einmal die 110m schaffen, bzw. 100m usw. Sich gleich an den 120m zu versuchen setzt möglicherweise ein Scheitern voraus, weil Ihre Schwungfähigkeit bis dahin noch ausreicht und die Frustration wird dementsprechend hoch sein, wenn Sie es immer wieder probieren aber die Marke nicht auf Anhieb erreichen. Versuchen Sie sich doch erst einmal an den ersten 80m die es gerade zu schlagen gilt und wenn das geklappt hat, versuchen Sie es sich an 90m. So ist der Erfolg auf lange Sicht vorprogrammiert.

Ja, ich weiß, Babyschritte sind manchmal quälend langsam und in einer Gesellschaft, wo es immer höher, schneller und weiter gehen muß, herrscht ein gewisser Leistungsdruck aus der Gruppe heraus. Aber das ist nicht Ihr Druck und nicht Ihre Spielweise.

Wo Sie einen langen Atem beweisen, werden Ihre Fähigkeiten wachsen, da haben andere Ja-Aber Mitspieler bereits aufgeben.

Sie können es – der Rest ist Geschichte.

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