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Es ist was es ist…ein Spiel

All unserer Spielerfahrung liegt, ob wir uns dessen nun bewußt sind und darüber nachdenken oder nicht, eine große Frage zugrunde – die Frage nach dem Sinn des Spiels.

Der Sinn und Zweck unseres Golfspiels besteht nach meiner Überzeugung darin glücklich und zufrieden mit uns selbst zu sein, während und nach dem Spiel. Dieser Wunsch nach der Zufriedenheit und das Glück zu erleben, welches ab dem ersten Abschlag auf uns wartet, ist eben keine leichte Aufgabe und steht meistens unserem wirklichen Können entgegen.

Die menschlichen Emotionen während einer Golfrunde sind oft überaus kraftvoll und überwältigen jeden Golfspieler an einem der achtzehn Löcher und die Folgen sind zumeist für das weitere Spiel katastrophal.

Wenn wir zum Beispiel Wut oder Frustration empfinden, denken wir vielleicht, das wir jetzt erst Recht angreifen müssen und verstärken unsere Entschlossenheit in einem ungesunden Maße. Wir glauben, jetzt noch härter zuschlagen zu müssen, damit der Ball noch weiter fliegt, um die Meter gut zu machen, die wir gerade verloren haben. Beim genauen Hinschauen wird aber deutlich, dass die negativen Emotionen unsere Spielerfahrungen trüben und uns für die richtige Platzstrategie blind machen. Wir gehen nicht mehr besonnen vor, sondern unser Vorgehen hat fortwährende negative Auswirkungen auf unser weiteres Spiel.

Vom Augenblick des ersten Abschlages möchte jeder Golfspieler auf dem Platz eine schöne Runde spielen und niemand möchte Frustration empfinden oder seine Bälle im Aus suchen. Im Kern unserer Golfrunde hegen wir den tief empfunden Wunsch das gesamte Potential unseres spielerischen Könnens auf der Runde zum Einsatz bringen zu können.

Da alle Golfspieler über Empfindungen und eigene Erfahrungen verfügen und wir mehr sind, als unsere Ausrüstung, so modern und fehlerverzeihend sie auch sein mag, können alle diese technischen Errungenschaften unser Golfleid weder lindern, noch das Bedürfnis nach dem perfekten Schlag lindern. Kein Driver mit der neuesten Weltraumtechnologie kann bewirken, dass wir uns nach dem letzten Putt am letzten Loch glücklich und zufrieden fühlen, wenn der erste Schlag im Aus landete.

Ein Golfspieler braucht etwas tiefer Gehendes, das ich gewöhnlich als Zuneigung und Liebe zu dem Spiel bezeichne. Fehlt es aber an der Liebe und Zuneigung zu dem Spiel, so bleibt die beste Ausrüstung oder der beste Ball am letzten Loch nutzlos und erfüllt uns weder mit inneren Frieden noch dem gesuchten Glück. Mit welcher Geisteshaltung Sie diesem Spiel begegnen hängt natürlich einzig und allein von Ihnen ab aber wenn Sie wirklich glücklich und zufrieden eine Runde beenden möchten, dann erfordert dies eine Veränderung der inneren Einstellung und Denkweise zu diesem Spiel.

Das Glück und die tiefe Zufriedenheit nach der gespielten Runde in sich Selbst zu entwickeln, erreichen Sie nur dann, wenn Sie sich selbst die größte Anteilnahme und das Wohlergehen zukommen lassen und erkennen, welch großes Privileg Sie genießen durften, an einem sonnigen Tag, durch eine parkähnliche Anlage zu flanieren und während dieses Spazierganges einen Ball vor sich her zu schubsen. Dort entdecken und finden Sie die besprochene Liebe und Zuneigung zu dem Spiel, die Sie immer wieder auf das neue empfinden dürfen, sobald Sie allein oder mit Freunden sich an den ersten Abschlag stellen und den Ball himmelwärts in den blauen Himmel schlagen dürfen.

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