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3 Grundregeln für Golf mit Flow

Der Flow, ein Zustand, in denen Menschen ganz in ihrem Tun aufgehen und alles um sich herum vergessen.

Die psychologische Forschung sagt, dass dieser Zustand das allgemeine Wohlbefinden, die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit erhöht und die Lebenszufriedenheit steigert.

In unserem Körper wird im Flow Moment aus der Nebenniererinde eine erhöhte Portion Cortisol ausgestoßen. Durch verschiedene Rezeptoren im Gehirn wird durch die chemische Zusammensetzung unsere Aufmerksamkeits- und Lernbereitschaft gesteigert. Dadurch wird auch mehr Energie im Körper verbraucht, was unter Anderem der Grund dafür ist, dass der Flow-Moment nicht dauerhaft anhalten kann und für volle 18 Loch anhält.

Der Flow lässt sich jedoch nicht nur im Golf erreichen, sondern auch in jeder anderen Sportart, tatsächlich sogar als Momente im Alltag, wenn einem etwas leicht von der Hand geht und alles gelingt, was in diesem einzigartigen Moment „angepackt“ wird.

Wer in den Flow kommt, ist dabei oft zu außergewöhnlichen Leistungen fähig, das Problem jedoch ist, der Flow kommt nicht immer dann wenn man ihn braucht. Um leichter in den Flow zu kommen, sollten Sie ein paar Dinge beachten, denn gerade im Golf kann es für Sie außerordentlich nützlich sein diesen Zustand herbeizuführen, um konzentrierter und aufmerksamer zu spielen.

Drei wesentliche Punkte sind zum erreichen eines Flow Momentes wichtig:

1. Suchen Sie sich Anforderungen, die Ihren Fähigkeiten entsprechen.

Übersteigen die Anforderungen unser Können, fühlen wir uns gestresst und ist die Aufgabe zu einfach, langweilt sich der Mensch. In beiden Zuständen kann kein Flow Moment erzeugt werden. Es kommt darauf an, die Balance zwischen Sollen und Können zu erreichen, was den Mensch fordert und das Gefühl hat die Arbeit meistern zu können.

Als Beispiel könnte unter Anderem ein Golfplatz sein, den man selbst schon oft gespielt hat aber immer hier und dort an einem Loch einen Schlag liegen ließ, weil man als Spieler nicht konzentriert genug war. Im Turnier oder einem wettbewerbsorientierten Spiel unter Freunden, wäre hier die nötige Anforderung gegeben und entspricht Ihren Anforderungen, das Quentchen extra Spielfähigkeit zu mobilisieren.

2. Regelmäßige Pausen bei Herausforderungen einlegen

Wie bereits erwähnt, kann der Flow Moment nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden, weil das sehr viel „Lebensenergie“ kostet. Um auf viel Energie zurückgreifen zu können, ist neben einer Entspannungspause für das Gehirn, ein wichtiges Element hochwertige Ernährungsprodukte. Schnelle Energielieferanten wie Bananen, isotonische Getränke und stärkende Mahlzeiten helfen die nötige Energie zu liefern und die aufkommende Müdigkeit abzuwehren.

Für den Golfplatz heißt es nichts anderes, als zwischen den Löchern ausreichend zu essen und zu trinken und den Kopf abzulenken. Dies gelingt am besten durch ein Gespräch mit dem Spielpartner oder die parkähnliche Umgebung der Natur in sich aufzunehmen. Sich bewußt zu werden, wo man ist und was man tut aber das Spiel für einen kurzen Augenblick ein Spiel sein zu lassen.

3. Setzen Sie sich klare und erreichbare Ziele mit Feedback

Sich imaginäre Ziele zu setzen, die dem eigenem Können widersprechen, führen zu Frust und Enttäuschung im Spiel. Sie demoralisieren sich selbst und befinden sich anschließend in einer Abwärtsspirale der eigenen Versagensängste.

Im Turnier oder privaten Wettbewerb ist es viel vorteilhafter sich Ziele zu setzen, die nachvollziehbar erreicht werden können. Natürlich möchten Sie ein Turnier gewinnen aber die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen ist dennoch relativ klein. Das liegt nicht nur an Ihrem spielerischen Talent, sondern einfach daran, dass es Mitspieler gibt, die länger als Sie spielen, den Platz besser kennen und an einem Loch vielleicht das Quentchen mehr Glück haben als Sie.

Um den Druck aus so einer Situation zu nehmen und eher den Flow zu erreichen, wäre ein mögliches Ziel vielleicht, unter die Top 10 zu kommen, mehr Grüns in Regulation zu spielen als üblich oder schlicht das HCP um einen Punkt zu verbessern.

Welches Ziel Sie sich auch persönlich erwählen, vergessen Sie dabei sich nicht auch einmal selbst zu loben für einen besonders guten Schlag. Das positive Feedback, welches Sie sich selbst geben, schützt Sie gleichzeitig davor in eine negative Abwärtsspirale der Selbstkritik zu fallen.

Und wenn Sie plötzlich, weil Sie dem Druck aus der Situation entwachsen sind, den Moment des Flows erreichen, kann es passieren, dass Sie die Golfrunde gewinnen, weil Sie es nicht mehr erzwingen wollen, sondern die Leichtigkeit des Seins erreicht haben.

Je eher Sie diese drei Punkte für sich verinnerlichen und im mentalen Training üben, um so schneller und häufiger können Sie sich in den Flow Moment begeben!

Das Lehrer – Schüler Verhältnis im Golf

Durch eine Fragestellung in einem bekannten Social Media Portal, komme ich zu einem Blogartikel, der untersuchen soll, wie eine Beziehung zwischen Lehrer und Schüler im Golfspiel stehen sollte oder für die Zukunft aussehen könnte.

Dabei soll es unabhängig von der Frage sein, ob wir von einem Golflehrer sprechen oder einem Mentalcoach, die in der Lehrleistung zwar auf verschiedenen Feldern arbeiten aber das gleiche Ziel haben.

Das Ziel, dass der Schüler zum besten Golfer wird, der in ihm steckt.

Das Anvertrauen als Schüler an den Lehrer ist dabei das Fundament dieser Beziehung, denn das vertrauensvolle arbeiten miteinander trägt maßgeblich zum Erfolg und dem Gelingen des gemeinsamen Projektes bei, zu dem Golfer zu werden, der man zu sein wünscht.

Um ein solides Fundament zu legen, muß von beiden Seiten die Bereitschaft bestehen, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit einzugehen. Diese zwischenmenschliche Beziehung sollte vom Lehrer über die monetäre Zuwendung durch den Schüler hinausgehen und somit durchaus eine Mehrleistung durch den Lehrer rechtfertigen. Durch diese Mehrarbeit wird dem Schüler signalisiert, dass nicht die finanzielle Aufwendung des Schülers die Motivation ist zu lehren, sondern die Tätigkeit an sich, um aus dem Schüler das beste im Golfspiel herauszuholen!

Die Verbindung zwischen einem Lehrer und einem Schüler hängt nicht nur von seinem Wissen und von seinem Bekanntheitsgrad ab, sondern, ob zwischen dem Lehrer und dem Schüler eine zwischenmenschliche Empathie existiert, die von gegenseitigem Verständnis, Respekt und Toleranz geprägt ist.

Eine dankbare und hingebungsvolle Geisteshaltung durch den Schüler an den Lehrer, wird im Umkehrschluss durch eine qualifizierte Arbeit durch den Lehrer und der Weitergabe seiner Erfahrungen und den enthaltenden Wissen belohnt, die weit mehr an „Wert“ sein können, wie es die Bezahlung für eine Stunde Unterricht sein können.

Als Schüler obliegt es gegenüber dem Lehrer unvoreingenommen, intelligent und strebsam zu sein, um das Gelehrte aufzunehmen, zu verstehen und umzusetzen. Hier gilt übrigens nicht die „Intelligenz“ nur dem reinen Verständnis, sondern auch zu verstehen, ob die Lehrmethodik für einen Selbst die richtige ist und sich zu hinterfragen, ob, so wie es erklärt wurde für einen stimmig ist, um es später adäquat umsetzen zu können. Die Strebsamkeit ist natürlich dem eigenen Training gewidmet, da ohne dauerhafte Wiederholung, keine Konstanz und Fortschritt erreicht werden können.

Dem Lehrer obliegt es in seiner Verbindung zu dem Schüler diesem die bestmögliche Ausbildung zuteil werden zu lassen, da zum einen, der monetäre Aufwand dies rechtfertigt und auch zum eigenen Nutzen für den Fortbestand seines eigenen Berufes. Denn es gilt der Grundsatz, das ein Schüler nur so gut werden kann wie sein Lehrer. Denn welche Außenwirkung hat es für einen Lehrer, einen schlechten Schüler zu formen ?

Beide Parteien stehen in einer wechselseitigen Beziehung zueinander, die vordergründig eine finanzielle Angelegenheit für beide Seiten zu sein scheint, jedoch bei näherer Betrachtung eine existentielle ist, für den Golfsport, den Beruf als Lehrer und als Schüler, der diesem Sport seine Freizeit und sein Geld widmet.

Die Niederlage als Lernchance begreifen

Im sportlichen Wettkampf heißt es: „Scheitern ist der Mentor des Erfolges“ und so widersprüchlich sich diese Aussage auch anhören mag, um so wahrer wird diese, sobald Sie darüber intensiver nachdenken.

Im Golfspiel zeigt die Niederlage vorrangig, wo Sie als Golfer leistungsmäßig stehen und zeitgleich, was es zu Üben und zu verbessern gilt in der Zukunft. Für Sie als Spieler wird somit ein Leistungsbild aufgezeichnet und kann, auch durch die gemachten Erfahrungen in der Niederlage, eine Weiterentwicklung Ihrer Selbst reflektieren. In diesem Zuge ist es wichtig, sich weder in Ausflüchte oder Ausreden zu flüchten, damit im nächsten Wettkampf nicht der gleiche Fehler ein zweites Mal gemacht wird. Gerade der emotionale Faktor spielt hier eine entscheidene Rolle.

Die Innere und angestrebte charakterliche Haltung, gerade und aufrichtig in einer Niederlage zu sein, macht den Unterschied zu all denen aus, die im Sport nicht über das „Warum“ der Niederlage nachdenken und einfach weitermachen wie bisher. Die, die im zweiten Anlauf dann erfolgreich sind, haben begriffen, warum die Niederlage im Wettkampf erfolgte und werden beim nächsten Mal besser vorbereitet sein. Die anderen Mitbewerber, die sich in die bekannten Gründe wie „wenn, hätte und sollte“ geflüchtet haben, werden auch in den weiteren Golfrunden das nachsehen haben.

Die ganz großen Sportler die uns im Leben begleiten wie Bernhard Langer, Michael Schuhmacher und Oliver Kahn, haben im sportlichen Wettkampf immer wieder einmal verloren und eine Niederlage erlitten. Doch jede einzelne Niederlage und jeder gemachter Fehler wurde mit eiserner Selbstdisziplin verfolgt, erkannt und ausgemerzt, bis sich der erwünschte Erfolg einstellte. Hätten diese Sportler das nicht gemacht, würden diese heute nicht an der Spitze ihrer jeweilligen Profession stehen.

Misserfolge und Niederlagen sind Chancen, die Sie als Verbesserung sehen müssen und nicht als den Beweis möglicher Unfähigkeit. Sie sind nicht unfähig, Sie haben nur noch nicht die nötige Zeit und Disziplin aufgebracht besser zu werden (aus den Fehlern zu lernen).

Natürlich ist es verständlich, dass eine Niederlage eine Delle in das mühsame aufgebaute Selbstvertrauen haut aber geben Sie deswegen nicht auf. Wenn Sie sich zu sehr in der Niederlage oder einem Fehler verlieren, geben Sie einer negativen Entwicklung zuviel Raum, der keinen Platz mehr für positive Erfahrungen / Gefühle läßt. Daraus nähren Sie eine mögliche Angst vor dem nächstem Spiel oder verstärken eine Verunsicherung beim Schlag und blockieren sich selbst. Daraus entwickelt sich eine Abwärtsspirale aus der Sie nicht mehr entkommen, wenn Sie nicht aktiv gegensteuern.

Wenn es Ihnen gelingt auch in der Niederlage positiv herauszugehen, desto angstfreier begegnen Sie auch Ihre nächsten Herausforderungen. Das führt automatisch zu positivem Feedback und weiteren guten Leistungen und bringt Sie in eine Aufwärtsspirale. Dadurch lassen sich Ihre gesteckten Ziele leichter erreichen und Ihr Selbstvertrauen wächst.

Lernen Sie langsam und präzise und werden Sie

dadurch schnell und konstant im Golfspiel!

Um die Niederlage positiv zu verarbeiten, ist erst einmal die Akzeptanz eine wichtige Voraussetzung, um klar zu erkennen, dass Sie die Verantwortung dafür haben und nichts mehr dagegen tun können. Der Fehler ist passiert. Machen Sie sich eine geistige Notiz und haken Sie das Geschehen ab.

ABHAKEN!

Anschließend analysieren Sie das Ereigniss und ergründen Sie, woher der Fehler stammte oder wodurch die Niederlage eintrat. Das wird natürlich nicht ohne Emotionen gehen, zumindest nicht beim ersten Mal, aber Sie haben einen Haken daran gemacht, denken Sie daran.

ANALYSE!

Ist es Ihnen gelungen das negative Ereignis zu akzeptieren, es abzuhaken und eine Analyse zu vollziehen, müssen Sie sich nur noch darum kümmern, alles dafür zu tun, dass dies nicht wieder passiert. Mehr Training, anderes Training, bestimmte Übungen oder die Effizienz verbessern, das ist dann Ihre vorangige Aufgabe. Das geht am besten mit einem Trainer oder einem Partner dem Sie vertrauen und ehrliches Feedback gibt.

NEUSTART!

Denken Sie daran, geben Sie dem negativen Erlebnis nicht zuviel Raum in Ihrem Kopf und haken Sie ihn ab und analysieren Sie den Fehler mit kühlen Kopf. Alles weitere liegt dann in Ihrer Hand.

Machen Sie es wie Aristoteles, auch wenn er kein Golf spielte aber sagte:

„Wir können den Wind nicht ändern aber wir können die Segel anders setzen!“

Das Karma meines Flightpartners

Inspiriert durch eine Begegnung auf einem bekannten Social Media Portal und der Fortführung des roten Erzählerfadens aus meiner bisherigen Artikelreihe, möchte ich mich demThema „Flightpartner“ und „Emotionen“ widmen.

Die eigenen Gefühle im Zaum zu halten beim Golfspiel oder in einem Turnier, wo der Druck meistens besonders hoch ist und die Zweifel, die einen beschleichen können an den eigenen Spielfähigkeiten, kommt oft die Stimmungskomponente der Flightpartner hinzu, die einen während der Runde begleiten.

Diese Spielpartner können eine wertvolle Ressource sein und einen motivieren oder im schlimmstenfall ein grausamer Alptraum, der bis zu 18 Loch anhalten kann. Das es sich besser mit einem Flightpartner spielen läßt, der einen motiviert, versteht sich von selbst aber wie geht man mit einem Menschen um, der das nicht tut.

Mit einem Flightpartner zu spielen, der durch sein Verhalten demotivierend wirkt und Sie somit auch in Ihrer Gefühlswelt beeinträchtigt, läßt sich nur schwer auskommen und begegnen. Ausserhalb des Golfspiels können Sie so einem Negativ-Individuum einfach aus dem Weg gehen, in dem Sie den Kontakt vermeiden, doch in einem Flight ist das nur schwerlich möglich. Was dort Ihre Strategie sein sollte, möchte ich Ihnen anhand einer Geschichte erzählen, die ich kürzlich in einem Buch des Dalai Lama las und auch im Golf praktische Anwendung finden kann.

Keine Sorge, es wird nicht allzu sehr spirituell, sondern ist ein wundervoller Weg einer Person, die seinen „Inneren Frieden“ verloren hat, im Spiel oder auch im Leben und dadurch möglicherweise in das Golfspiel abstrahlt, mit positiver Stärke zu begegnen.

Nehmen wir einmal an, dass Ihr Nachbar Sie nicht mag und immerfort Probleme bereitet. Wenn Sie nun Ihrerseits dem Nachbarn gegenüber Wut- und negative Gefühle entwickeln, so beeinträchtigt dies Ihr seelisches Gleichgewicht, läßt Sie schlecht schlafen, verursacht Ängste und Sorgen, kurzum, es schadet Ihrem Körper. Darunter leidet Ihr Gefühlsleben und auf lange Sicht bekommen Sie Gesundheitsprobleme. Die einzige Person, die von diesen Leiden profitiert ist Ihr Nachbar, da er sein Ziel erreicht hat Sie negativ zu beeinflussen und Ihnen zu Schaden. Ohne das Ihr Nachbar handgreiflich werden mußte, hat dieser sein Ziel erreicht.

Gelingt es Ihnen hingegen weiter zufrieden, heiter und gelassen zu sein und sich von diesen negativen Gefühlen nicht anstecken zu lassen, bleiben Sie innerlich ruhig und in der geistigen Mitte. Sie haben wesentlich mehr Erfolg, wenn Sie diese negative Energie als Ansporn nehmen, um besonders viel Spass im Leben zu haben. Der Schaden bleibt bei dem Verursacher und kann Sie nicht berühren. Der Nachbar erkrankt an dem eigenen Gift welches er zu sich genommen hat.

Dieses „transformieren“ der schlechten Stimmung Ihres Flightpartners in positive Energie für Ihr Spiel ist natürlich nicht von heute auf Morgen zu lernen und Bedarf eines gewissen Trainings aber am Ende zahlt es sich für Sie ganz erheblich im eigenen Spiel aus. Die Nachsicht und Geduld mit Ihrem negativen Flightpartner ist kein Zeichen von Schwäche, sondern zeugt von Ihrer inneren Stärke die Sie in sich tragen. Möglicherweise kann der Flightpartner auch an Ihnen wachsen und für Sie kann es eine willkommene Gelegenheit sein, sich selbst weiter zu entwickeln. So gesehen ist der alptraumhafte Flightpartner oder der Mensch, der Ihnen im Leben begegnet, ein unfreiwilliger Lehrer.

Auch die Person, der ich in diesem blauen Social Media Portal begegnet bin, war somit ein Lehrer für mich. Ohne ihn wäre dieser Artikel nicht entstanden und kann somit all jenen eine Hilfe sein, die Menschen begegnen, deren Karma aus den Fugen geraten ist. Geben wir Ihnen durch unsere innere Stärke die Möglichkeit zu wachsen, damit Sie im Spiel oder aber auch im Leben das Gleichgewicht wieder finden.

Es ist was es ist…ein Spiel

All unserer Spielerfahrung liegt, ob wir uns dessen nun bewußt sind und darüber nachdenken oder nicht, eine große Frage zugrunde – die Frage nach dem Sinn des Spiels.

Der Sinn und Zweck unseres Golfspiels besteht nach meiner Überzeugung darin glücklich und zufrieden mit uns selbst zu sein, während und nach dem Spiel. Dieser Wunsch nach der Zufriedenheit und das Glück zu erleben, welches ab dem ersten Abschlag auf uns wartet, ist eben keine leichte Aufgabe und steht meistens unserem wirklichen Können entgegen.

Die menschlichen Emotionen während einer Golfrunde sind oft überaus kraftvoll und überwältigen jeden Golfspieler an einem der achtzehn Löcher und die Folgen sind zumeist für das weitere Spiel katastrophal.

Wenn wir zum Beispiel Wut oder Frustration empfinden, denken wir vielleicht, das wir jetzt erst Recht angreifen müssen und verstärken unsere Entschlossenheit in einem ungesunden Maße. Wir glauben, jetzt noch härter zuschlagen zu müssen, damit der Ball noch weiter fliegt, um die Meter gut zu machen, die wir gerade verloren haben. Beim genauen Hinschauen wird aber deutlich, dass die negativen Emotionen unsere Spielerfahrungen trüben und uns für die richtige Platzstrategie blind machen. Wir gehen nicht mehr besonnen vor, sondern unser Vorgehen hat fortwährende negative Auswirkungen auf unser weiteres Spiel.

Vom Augenblick des ersten Abschlages möchte jeder Golfspieler auf dem Platz eine schöne Runde spielen und niemand möchte Frustration empfinden oder seine Bälle im Aus suchen. Im Kern unserer Golfrunde hegen wir den tief empfunden Wunsch das gesamte Potential unseres spielerischen Könnens auf der Runde zum Einsatz bringen zu können.

Da alle Golfspieler über Empfindungen und eigene Erfahrungen verfügen und wir mehr sind, als unsere Ausrüstung, so modern und fehlerverzeihend sie auch sein mag, können alle diese technischen Errungenschaften unser Golfleid weder lindern, noch das Bedürfnis nach dem perfekten Schlag lindern. Kein Driver mit der neuesten Weltraumtechnologie kann bewirken, dass wir uns nach dem letzten Putt am letzten Loch glücklich und zufrieden fühlen, wenn der erste Schlag im Aus landete.

Ein Golfspieler braucht etwas tiefer Gehendes, das ich gewöhnlich als Zuneigung und Liebe zu dem Spiel bezeichne. Fehlt es aber an der Liebe und Zuneigung zu dem Spiel, so bleibt die beste Ausrüstung oder der beste Ball am letzten Loch nutzlos und erfüllt uns weder mit inneren Frieden noch dem gesuchten Glück. Mit welcher Geisteshaltung Sie diesem Spiel begegnen hängt natürlich einzig und allein von Ihnen ab aber wenn Sie wirklich glücklich und zufrieden eine Runde beenden möchten, dann erfordert dies eine Veränderung der inneren Einstellung und Denkweise zu diesem Spiel.

Das Glück und die tiefe Zufriedenheit nach der gespielten Runde in sich Selbst zu entwickeln, erreichen Sie nur dann, wenn Sie sich selbst die größte Anteilnahme und das Wohlergehen zukommen lassen und erkennen, welch großes Privileg Sie genießen durften, an einem sonnigen Tag, durch eine parkähnliche Anlage zu flanieren und während dieses Spazierganges einen Ball vor sich her zu schubsen. Dort entdecken und finden Sie die besprochene Liebe und Zuneigung zu dem Spiel, die Sie immer wieder auf das neue empfinden dürfen, sobald Sie allein oder mit Freunden sich an den ersten Abschlag stellen und den Ball himmelwärts in den blauen Himmel schlagen dürfen.

Profigolfer werden oder Freizeitgolfer bleiben?

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Passend zu den Themen „Die Kunst der Nichtverurteilung“ und „Die falsche Erwartungshaltung“, habe ich heute einen interessanten Bericht gelesen, in dem es darum ging, wie oft und wie viel man trainieren müßte, um ein professioneller Golfer zu werden.

Für einen Freizeit- und Wochenendgolfer mag dies erst einmal nicht relevant sein, höchstens für jemanden, der sich mit dem Gedanken trägt, es doch auch einmal professionell zu versuchen. Für beide Golfspielertypen läßt sich aus diesem Bericht rückwirkend ein folgenreicher Rückschluß für das eigene Golfspiel ziehen.

In diesem Bericht, dessen Link ich am Ende dieses Artikels gesetzt habe und in englischer Originalfassung zu lesen ist, wird erwähnt, wie viel Zeit und Trainingsaufwand benötigt wird, um in diesem Sport das große Geld zu verdienen. Die wichtigsten Voraussetzungen sind neben Talent und einen Faible für das Golfspiel sehr, sehr viel Zeit und die nötige körperliche und geistige Verfassung. Das Geld für die notwendige Ausrüstung und Unterrichtung wird vorausgesetzt.

Somit kommen als Profispieler nur die Menschen in Frage, die jung sind, viel Zeit haben und willens sind sich einer eisernen Selbstdisziplin zu unterwerfen. Für Senioren oder Mittdreißiger ist der Zug demnach bereits abgefahren. Vielleicht bringt der eine oder andere noch die körperliche und geistige Leistungsstärke mit, aber was ist mit der Zeit, um 6 Stunden am Tag zu trainieren? Damit wir uns nicht falsch verstehen, nach den 6 Stunden Trainingszeit ist noch keine einzige Golfrunde gespielt, um seine Trainingsleistung zu überprüfen. Das sind 30 Stunden die Woche!

Aus dem englischen Bericht geht hervor, dass die meisten Schüler, die in der Akademie trainieren, circa 7 Semester verbringen und tagtäglich unter der Anleitung eines Lehrers trainieren. Von all diesen golfbegeisterten Schülern schaffen es nur eine Handvoll in das Profigeschäft und können sich damit ihren Lebensunterhalt sichern.

Worauf ich hinaus will? Wie schon in den beiden vorangegangen Artikeln angeschnitten, bedeutet das, wenn Sie auch nur halb so gut werden wollen wie ein Berufsgolfer, müßten Sie immer noch 15 Stunden die Woche trainieren und das unter kontinuierlicher Anleitung. Ich schreibe das deswegen so explizit offen und gnadenlos, weil viele von den genannten Wochend- und Freizeitgolfern tatsächlich versuchen, sich mit diesen Athleten gleichzusetzen und wünschen ebenso zu spielen. Und wenn diese Golfspieler dann enttäuscht sind, weil das nicht möglich ist, zu Tode betrübt und frustriert sind, allen Ernstes behaupten, sie wissen nicht woran es liegt.

Nun könnte der Wochenend- und Freizeitgolfer sich sagen, warum mache ich das denn überhaupt, wenn ich nicht so gut werden kann wie die „da oben“!? Warum Sie Golf spielen, das kann ich Ihnen nicht sagen, das müssen Sie schon selbst wissen, aber was ich Ihnen sagen kann, ist, dass Sie Ihre eigene Perspektive des Golfspiels überdenken und sich nicht kleiner machen sollten als Sie sind.

Jeder Einzelne von uns investiert eine gewisse Zeit und eine gewisse Menge Geld in Ausrüstung und Unterricht und nur die wenigsten von uns sind zufrieden mit ihrem Golfspiel. Ich bin der festen Überzeugung, dass, wenn Sie sich in das Gedächtnis rufen, wie viel Zeit und Geld ein Profi in seine Karriere investieren muß und wie viel Zeit und Geld Sie investieren, Sie selbst verdammt gutes Golf spielen!

Sie sollten viel zufriedener sein mit ihrem Golfspiel, denn die Trainingszeit und das Geld, das Sie investieren, ist für das Leistungsvermögen, was Sie jetzt auf dem Golfplatz abrufen können und das ist wirklich SEHR,SEHR gut! Sie sind kein schlechter Golfspieler, Sie sind nur nicht so gut wie ein Berufsgolfer, weil Sie nicht über deren Zeit und Geld verfügen, welches Sie investieren können.

Hören Sie auf sich mit diesen Jahrhunderttalenten zu vergleichen und kümmern Sie sich viel intensiver um das eigene Training. Am besten natürlich unter Anleitung, sei es eines Golftrainers oder eines Mentalcoaches.

Schauen Sie auf sich und Ihre Leistungsstärke, denken Sie darüber nach, wie Sie sich selbst verbessern können und effizienter trainieren. Für Sie sollte das Hier und Jetzt eine Rolle spielen und nicht was sein könnte. Fangen Sie an Ihr eigenes Golfspiel positiv zu bewerten und sagen Sie es gerne einmal laut und freuen Sie sich, wenn Ihnen ein richtig guter Schlag gelungen ist.

Es ist Ihr Spiel und Sie sind dafür verantwortlich und hören Sie auf sich mit den Berufsgolfern zu vergleichen, Sie sind keiner, aber Sie sind trotzdem der beste Golfer, der in Ihnen steckt und der will aus Ihnen raus! Helfen Sie ihm dabei, trainieren und spielen Sie so viel wie Sie können und genießen Sie es – vielleicht am besten JETZT!

* Hier ist der Artikel in Originalfassung*

Die falsche Erwartungshaltung

Aufbauend zu dem Artikel „die Kunst der Nichtverurteilung“ möchte ich mich im zweiten Artikel „der zu hohen Erwartungshaltung“ im Golfspiel widmen.

Im Golfspiel ist die Erwartungshaltung ein bestimmender Faktor darüber, ob Sie gutes oder schlechtes Golf spielen im Vergleich zu anderen Spielern und/oder den eigenen Fähig- und Fertigkeiten. Hier schütteln sich die Gedanken und Emotionen, die in einem Spieler wohnen mit der Kunst der Nichtverurteilung einander die Hände, da aus der Erwartungshaltung und der daraus folgenden Selbstkritik ernsthafte Konsequenzen im Spiel entstehen.

Der gewöhnliche Freizeit- und Wochenendspieler erwartet ein gutes Runden- oder Schlagergebnis und ist darüber enttäuscht, wenn es nicht eintrifft. Aus der einfachen Enttäuschung kann, wenn die Erwartung öfter nicht erfüllt wird, eine tiefsitzende Frustration, echte Wut oder andauernde Niedergeschlagenheit entstehen, die in Versagensängsten gipfeln.

Diese Ängste vor dem Versagen und der Unsicherheit im Golfspiel liegen zumeist einzig und allein darin begründet, dass die eigene Einschätzung in die spielerischen Fähigkeiten im Golf viel zu hoch angesiedelt und nicht erfüllbar sind.

Ich möchte hier ein kleines Beispiel anführen:

Viele Golfspieler trainieren in der Regel 1x die Woche circa 45 min. lang das Golfspiel in ihrem Heimatclub. Anschließend erfolgt eine Golfrunde am Wochenende. Das ist das typische Szenario.

Das Training sieht dann meist wie folgt aus.

Der Spieler kommt nach dem Feierabend zum Club, spielt ein paar Putts, circa 10min, dann werden weitere 10min für das Chippen erübrigt und danach geht es zur Driving Range. Dort holt sich der Spieler zwei Körbe mit Bällen und schlägt diese in die Ferne. Auf der Driving Range wird ein Ball hinter dem anderen geschlagen und weder auf die Flugkurve, noch auf die Weite geachtet oder gar die eigene Körperbewegung wahrgenommen. Am Ende werden die Schläger in das Bag gestellt und ein kurzer Plausch im Clubhaus geführt. Punkt!

Wenn dann am Wochenende die Golfrunde mit den Freunden ansteht und die Putts daneben gehen und auch die schönen Golfschläge ausbleiben, fragt sich der typische Wald- und Wiesenhacker, wie das sein kann, hat er doch gerade eine Stunde „hart“ trainiert. Die erwarteten Traumschläge sind ausgeblieben und dementsprechend ist der Golfspieler seiner Meinung nach zu Recht frustriert.

Bei Golf handelt es sich nach Meinung der Sportexperten um die zweitschwerste Sportart der Welt und kommt nach der Schwungkomplexität und dem zeitlichen Ablauf der Körperkoordination gleich nach Stabhochsprung.

Professionelle Golfspieler, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen Turniere zu gewinnen, arbeiten an ihrem Golfspiel circa 5-6 Tage die Woche mit circa 8 Trainingsstunden am Tag in Begleitung und Aufsicht ihrer Trainer. Trotzdem „erwarten“ die Amateurspieler, die sich am Wochenende einem Freizeitvergnügen hingeben und 1x die Woche trainieren, dass ihre Fähig- und Fertigkeiten sich denen der Tourspieler annähern und ebenfalls Traumschläge fabrizieren. Das gilt in der Länge, Konstanz und Präzision.

Diese an sich selbst gestellte Erwartung kann nur dazu führen, dass Sie nach jeder Golfrunde niedergeschlagen und frustriert den Golfplatz verlassen. Hier muss ein radikales Umdenken erfolgen und dieses lernt man nur in einem angemessenen Mental- oder Techniktraining.

Was Sie als Golfspieler bereit sind an Trainingszeit in das Golfspiel zu investieren, das bekommen Sie am Wochenende auf dem Golfplatz auch heraus. Dabei sollte man noch den Unterschied machen, ob man einfach nur ein paar Bälle geschlagen oder wirklich effizient trainiert hat. Denn auch das Trainieren will gelernt sein.

Ich möchte in diesem Artikel zum Ausdruck bringen, dass es ganz entscheidend ist, auf welche Art und wie oft Sie trainieren, damit sich Ihre spielerischen Fertigkeiten verbessern und dem Rechnung tragen, was auf der Golfrunde passiert. Sie können nicht erwarten, dass Sie konstante und präzise gerade Flugbahnen schlagen und der Ball butterweich landet, wenn Sie dies nicht in ausreichender Art und Weise auch trainiert haben. Bei einer Stunde Training in der Woche können Sie zwar mit ein paar guten Schlägen rechnen, aber ein Großteil der Putts wird das Loch verfehlen, im Aus, Wasser oder im Bunker landen. Für mehr reicht ein Training 1x pro Woche nicht!

Wenn Sie nur eine Stunde pro Woche haben, dann investieren Sie in eine Trainingszeit mit einem Trainer, so daß Sie sich später selbstanleitend effizient trainieren können. Natürlich kostet so ein Training Geld, aber es die beste Investition in sich selbst, wenn Ihnen gezeigt wird, wie Sie sich selbst fortbilden können, damit eben die gewünschten Effekte auf der Golfrunde auch zustande kommen.

Fast alles, was Sie bis jetzt im Leben gelernt haben, machen Sie nun in traumwandlerischer Sicherheit, weil Sie es seit einer kleinen Ewigkeit tun und es zur Routine geworden ist. Das beste Beispiel ist wohl das Autofahren. Hier machen Sie ein halbes Dutzend Dinge gleichzeitig und schaffen es nach unzähligen Kilometern jeden Abend heil nach Hause zu kommen. Warum? Weil Sie es jeden Tag über einen längeren Zeitraum tun. Sie beherrschen es und Ihre Erwartung ohne Blechschaden nach Hause zu kommen erfüllt sich jeden Tag. Wenn Sie als Fahranfänger unterwegs sind, dann hat das Auto schnell einen Kratzer hier und da. Ich denke, alle Eltern, die ihr Fahrzeug an ihre Kinder verleihen, wissen welche Bedenken da mitschwingen. Sie haben Angst um ihre Kinder, weil diese noch nicht solange das Autofahren trainiert haben.

So ist es im Golfspiel auch und daher ist die Erwartungshaltung zu hoch angesetzt, wenn Sie nicht mehr Zeit und Mühe in sich selbst investieren und sich zeigen lassen, wie man sich dem Spiel aus einer anderen Perspektive nähern kann.

Investieren Sie mehr Zeit in sich und trainieren Sie es fleißig, dann wird auch Ihre Erwartung eines Tages Ihrer spielerischen Fertigkeit entsprechen.

Die Kunst der Nichtverurteilung

Zum mentalen Training gehört es auch, sich Gedanken darüber zu machen, wie man sein Spiel nach einer Golfrunde realistisch selbst beurteilt.

Die meisten Spieler, ich kenne eigentlich keinen, bewerten ihr eigenes Spiel als gut und sind zufrieden mit ihrem Schwung oder der Anzahl der Schläge, die sie für eine Runde benötigt haben. Irgendwo gibt es immer etwas zu kritisieren.

Natürlich kann ein Golfspieler darüber nachdenken, wie er sein Spiel besser hätte gestalten können, doch sollte dies nicht negativ geschehen und in einer kritischen Abwärtsspirale enden. Viel mehr wäre hervorzuheben, wieviele gute Schläge er hatte, wieviele 3 Meter, 5 Meter oder gar 10 Meter Putts er geschafft hat, statt sich selbst dafür „niederzumachen“, dass aus 1 Meter Entfernung ein Ball daneben gegangen ist.

Es gibt im Mentaltraining für Golfer aber auch in jeder anderen Sportart, die Kunst des sich nicht Selbstverurteilens und die Einstellung mit einer gewissen Erwartungslosigkeit in ein Spiel zu gehen. Dadurch erreichen Sie, dass das Unterbewußtsein nicht schon im vorneherein eine Verurteilung der eigenen Leistungsstärke vornimmt.

Diese Technik der sogenannten Selbstzensur ist nicht etwas, was von Heute auf Morgen geschieht, sondern muß erlernt werden, damit sie später auf einer Golfrunde um so besser in das Spiel eingreifen kann, wenn Sie Ihre Leistungsstärke punktgenau abrufen müssen. Diese ständige, oft anerzogene Selbstkritik blockiert Sie in der Fähigkeit im Spiel zu lernen und zu wachsen.

Insbesondere der oft und völlig unzutreffende Vergleich zu den PGA Tourprofis, die täglich mehrere Stunden am Tag trainieren, von ihren Trainern begleitet werden und das circa 5 Tage die Woche, setzt den Freizeit- und Wochenendgolfspieler oftmals unter starken Druck.

Es ist nichts dagegen einzuwenden, sich einen Tourspieler zum Vorbild zu nehmen. Circa 89% der Golfspieler bewegen sich im HCP Bereich zwischen 54-26,4 und es ist völlig illusorisch sich mit einem professionellen Tourspieler vergleichen zu wollen.

Von Kindheit an sind wir darauf getrimmt worden, uns stets Ziele zu setzen und uns daran oder an anderen messen zu lassen. Diese innere Vorgabe oder auch Muster genannt, sollten Sie im Golfspiel durchbrechen, um wieder mit mehr Freude und Leichtigkeit aufspielen zu können. Es gibt zuviele Faktoren im Golfspiel, auf die Sie selbst keinen Einfluss haben. Ein völlig verunglückter Abschlag kann den Golfball einen halben Meter neben die Fahne legen sowie ein perfekter Abschlag einen Ball unglücklich aufkommen und in das Aus springen lassen kann.

Weltklassegolfer wie Tiger Woods, der vor kurzem sein Comeback feiern durfte, Martin Kaymer und alle anderen Profis, die Sie kennen und denen Sie wahrscheinlich auch fleissig nacheifern, beherrschen diesen Sport um Längen besser als das Gros der spielenden Golfbevölkerung. Diese Profis sagen von sich selbst, dass sie nur einen Bruchteil der Schläge auf dem Platz wirklich zu 100 % so treffen, wie sie sich das vorstellen.

Sollte nicht eigentlich diese Einstellung der Profis für Sie beim Golf das richtige Vorbild sein? Stoppen Sie die eigene negative Haltung und ewige Selbstkritik. Der eigentliche gedankliche Ansatz sollte sein, wenn es mal wieder nicht geklappt hat, sich mehr an den guten Schlägen zu erfreuen und aus den schlechten zu lernen.

Sie sollen es ja nicht sofort und heute lernen und der inneren Selbstkritik versagen, aber vielleicht fangen Sie einmal an, einen Schlag, einen Putt weniger stark zu kritisieren und loben sich stattdessen öfter für einen Schlag, der Ihnen besonders gut gelungen ist. Wenn Sie dieses kleine Gedankenmuster mit in Ihr nächstes Spiel übernehmen, haben Sie schon einen großen Schritt für Ihr zukünftiges Golfspiel getan!

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