Monat: März 2017

3 Grundregeln für Golf mit Flow

Der Flow, ein Zustand, in denen Menschen ganz in ihrem Tun aufgehen und alles um sich herum vergessen.

Die psychologische Forschung sagt, dass dieser Zustand das allgemeine Wohlbefinden, die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit erhöht und die Lebenszufriedenheit steigert.

In unserem Körper wird im Flow Moment aus der Nebenniererinde eine erhöhte Portion Cortisol ausgestoßen. Durch verschiedene Rezeptoren im Gehirn wird durch die chemische Zusammensetzung unsere Aufmerksamkeits- und Lernbereitschaft gesteigert. Dadurch wird auch mehr Energie im Körper verbraucht, was unter Anderem der Grund dafür ist, dass der Flow-Moment nicht dauerhaft anhalten kann und für volle 18 Loch anhält.

Der Flow lässt sich jedoch nicht nur im Golf erreichen, sondern auch in jeder anderen Sportart, tatsächlich sogar als Momente im Alltag, wenn einem etwas leicht von der Hand geht und alles gelingt, was in diesem einzigartigen Moment „angepackt“ wird.

Wer in den Flow kommt, ist dabei oft zu außergewöhnlichen Leistungen fähig, das Problem jedoch ist, der Flow kommt nicht immer dann wenn man ihn braucht. Um leichter in den Flow zu kommen, sollten Sie ein paar Dinge beachten, denn gerade im Golf kann es für Sie außerordentlich nützlich sein diesen Zustand herbeizuführen, um konzentrierter und aufmerksamer zu spielen.

Drei wesentliche Punkte sind zum erreichen eines Flow Momentes wichtig:

1. Suchen Sie sich Anforderungen, die Ihren Fähigkeiten entsprechen.

Übersteigen die Anforderungen unser Können, fühlen wir uns gestresst und ist die Aufgabe zu einfach, langweilt sich der Mensch. In beiden Zuständen kann kein Flow Moment erzeugt werden. Es kommt darauf an, die Balance zwischen Sollen und Können zu erreichen, was den Mensch fordert und das Gefühl hat die Arbeit meistern zu können.

Als Beispiel könnte unter Anderem ein Golfplatz sein, den man selbst schon oft gespielt hat aber immer hier und dort an einem Loch einen Schlag liegen ließ, weil man als Spieler nicht konzentriert genug war. Im Turnier oder einem wettbewerbsorientierten Spiel unter Freunden, wäre hier die nötige Anforderung gegeben und entspricht Ihren Anforderungen, das Quentchen extra Spielfähigkeit zu mobilisieren.

2. Regelmäßige Pausen bei Herausforderungen einlegen

Wie bereits erwähnt, kann der Flow Moment nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden, weil das sehr viel „Lebensenergie“ kostet. Um auf viel Energie zurückgreifen zu können, ist neben einer Entspannungspause für das Gehirn, ein wichtiges Element hochwertige Ernährungsprodukte. Schnelle Energielieferanten wie Bananen, isotonische Getränke und stärkende Mahlzeiten helfen die nötige Energie zu liefern und die aufkommende Müdigkeit abzuwehren.

Für den Golfplatz heißt es nichts anderes, als zwischen den Löchern ausreichend zu essen und zu trinken und den Kopf abzulenken. Dies gelingt am besten durch ein Gespräch mit dem Spielpartner oder die parkähnliche Umgebung der Natur in sich aufzunehmen. Sich bewußt zu werden, wo man ist und was man tut aber das Spiel für einen kurzen Augenblick ein Spiel sein zu lassen.

3. Setzen Sie sich klare und erreichbare Ziele mit Feedback

Sich imaginäre Ziele zu setzen, die dem eigenem Können widersprechen, führen zu Frust und Enttäuschung im Spiel. Sie demoralisieren sich selbst und befinden sich anschließend in einer Abwärtsspirale der eigenen Versagensängste.

Im Turnier oder privaten Wettbewerb ist es viel vorteilhafter sich Ziele zu setzen, die nachvollziehbar erreicht werden können. Natürlich möchten Sie ein Turnier gewinnen aber die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen ist dennoch relativ klein. Das liegt nicht nur an Ihrem spielerischen Talent, sondern einfach daran, dass es Mitspieler gibt, die länger als Sie spielen, den Platz besser kennen und an einem Loch vielleicht das Quentchen mehr Glück haben als Sie.

Um den Druck aus so einer Situation zu nehmen und eher den Flow zu erreichen, wäre ein mögliches Ziel vielleicht, unter die Top 10 zu kommen, mehr Grüns in Regulation zu spielen als üblich oder schlicht das HCP um einen Punkt zu verbessern.

Welches Ziel Sie sich auch persönlich erwählen, vergessen Sie dabei sich nicht auch einmal selbst zu loben für einen besonders guten Schlag. Das positive Feedback, welches Sie sich selbst geben, schützt Sie gleichzeitig davor in eine negative Abwärtsspirale der Selbstkritik zu fallen.

Und wenn Sie plötzlich, weil Sie dem Druck aus der Situation entwachsen sind, den Moment des Flows erreichen, kann es passieren, dass Sie die Golfrunde gewinnen, weil Sie es nicht mehr erzwingen wollen, sondern die Leichtigkeit des Seins erreicht haben.

Je eher Sie diese drei Punkte für sich verinnerlichen und im mentalen Training üben, um so schneller und häufiger können Sie sich in den Flow Moment begeben!

Das Lehrer – Schüler Verhältnis im Golf

Durch eine Fragestellung in einem bekannten Social Media Portal, komme ich zu einem Blogartikel, der untersuchen soll, wie eine Beziehung zwischen Lehrer und Schüler im Golfspiel stehen sollte oder für die Zukunft aussehen könnte.

Dabei soll es unabhängig von der Frage sein, ob wir von einem Golflehrer sprechen oder einem Mentalcoach, die in der Lehrleistung zwar auf verschiedenen Feldern arbeiten aber das gleiche Ziel haben.

Das Ziel, dass der Schüler zum besten Golfer wird, der in ihm steckt.

Das Anvertrauen als Schüler an den Lehrer ist dabei das Fundament dieser Beziehung, denn das vertrauensvolle arbeiten miteinander trägt maßgeblich zum Erfolg und dem Gelingen des gemeinsamen Projektes bei, zu dem Golfer zu werden, der man zu sein wünscht.

Um ein solides Fundament zu legen, muß von beiden Seiten die Bereitschaft bestehen, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit einzugehen. Diese zwischenmenschliche Beziehung sollte vom Lehrer über die monetäre Zuwendung durch den Schüler hinausgehen und somit durchaus eine Mehrleistung durch den Lehrer rechtfertigen. Durch diese Mehrarbeit wird dem Schüler signalisiert, dass nicht die finanzielle Aufwendung des Schülers die Motivation ist zu lehren, sondern die Tätigkeit an sich, um aus dem Schüler das beste im Golfspiel herauszuholen!

Die Verbindung zwischen einem Lehrer und einem Schüler hängt nicht nur von seinem Wissen und von seinem Bekanntheitsgrad ab, sondern, ob zwischen dem Lehrer und dem Schüler eine zwischenmenschliche Empathie existiert, die von gegenseitigem Verständnis, Respekt und Toleranz geprägt ist.

Eine dankbare und hingebungsvolle Geisteshaltung durch den Schüler an den Lehrer, wird im Umkehrschluss durch eine qualifizierte Arbeit durch den Lehrer und der Weitergabe seiner Erfahrungen und den enthaltenden Wissen belohnt, die weit mehr an „Wert“ sein können, wie es die Bezahlung für eine Stunde Unterricht sein können.

Als Schüler obliegt es gegenüber dem Lehrer unvoreingenommen, intelligent und strebsam zu sein, um das Gelehrte aufzunehmen, zu verstehen und umzusetzen. Hier gilt übrigens nicht die „Intelligenz“ nur dem reinen Verständnis, sondern auch zu verstehen, ob die Lehrmethodik für einen Selbst die richtige ist und sich zu hinterfragen, ob, so wie es erklärt wurde für einen stimmig ist, um es später adäquat umsetzen zu können. Die Strebsamkeit ist natürlich dem eigenen Training gewidmet, da ohne dauerhafte Wiederholung, keine Konstanz und Fortschritt erreicht werden können.

Dem Lehrer obliegt es in seiner Verbindung zu dem Schüler diesem die bestmögliche Ausbildung zuteil werden zu lassen, da zum einen, der monetäre Aufwand dies rechtfertigt und auch zum eigenen Nutzen für den Fortbestand seines eigenen Berufes. Denn es gilt der Grundsatz, das ein Schüler nur so gut werden kann wie sein Lehrer. Denn welche Außenwirkung hat es für einen Lehrer, einen schlechten Schüler zu formen ?

Beide Parteien stehen in einer wechselseitigen Beziehung zueinander, die vordergründig eine finanzielle Angelegenheit für beide Seiten zu sein scheint, jedoch bei näherer Betrachtung eine existentielle ist, für den Golfsport, den Beruf als Lehrer und als Schüler, der diesem Sport seine Freizeit und sein Geld widmet.

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